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z.B. :  Pressebericht Fränkische Nachrichten  vom 24. März 2011

Weiterbildung und Fahrtraining für Wohnmobilfahrer für die  Fa. Goldschmitt Walldürn

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Reisemobiltreffen in Walldürn: Programm bei der Firma Goldschmitt / Geld für Erdbebenopfer in Japan gesammelt

Feuerwehr fackelte Caravan ab

Walldürn. 64 Besatzungen von besonders hochpreisigen Wohnmobilen trafen sich bei Goldschmitt im VIP. Die Walldürner Feuerwehr fackelte kontrolliert einen Caravan ab. Eine spontane Spendenaktion erbrachte fast 2000 Euro für die Katastrophenopfer in Japan.

Als am Samstagnachmittag hohe Flammen loderten und eine dicke schwarze Rauchwolle über dem Verbands-Industrie-Park (VIP) aufstieg, war es nicht notwendig, die Feuerwehr zu alarmieren. Die war nämlich schon längst da - acht Männer um Stadtbrandmeister Rolf Stumpf hatten vor einer beachtlichen Zuschauerschar einen betagten Wohnwagen angezündet und kontrolliert abgefackelt, um zu zeigen, wie schnell sich ein Brand in einem Freizeitfahrzeug ausbreiten kann. Die nicht alltägliche Demonstration war der spektakuläre optische Höhepunkt im Rahmen eines Technik-Workshops, zu dem sich 64 Reisemobilbesatzungen mit insgesamt 142 Personen im Goldschmitt Technik-Center eingefunden hatten.

Eingeladen hatten die Concorde Reisemobilfreunde (CRMF), also die Anhänger der noblen Wohnmobilmarke aus dem unterfränkischen Aschbach. So bot sich den Autofahrern von der B 27 beim Blick auf das Goldschmitt-Areal ein Bild von einer ungewöhnlichen Ansammlung von besonders hochpreisigen Reisemobilen. "Wir dürften am Wochenende Fahrzeuge im Wert von etwa zehn Millionen Euro auf dem Gelände gehabt haben", schätzte Technik-Center-Geschäftsführer Carsten Stäbler.

Der überhaupt erst zweite Technik-Workshop dieser Eigentümer-Vereinigung fand in Walldürn statt, weil Goldschmitt mit dem 2010 stark erweiterten Servicebetrieb die passende Infrastruktur bieten konnte.

In den einzelnen Stationen ging es um nterschiedlichste Aspekte der Wohnmobiltechnik. Die Referenten kamen aus ganz Deutschland. Und das galt auch für die CRMF - sie waren aus allen Teilen des Landes mit ihren rollenden Ferienhäusern nach Walldürn gekommen; dazu wiesen die Kennzeichen der "Dickschiffe" auch Teilnehmer aus der Schweiz, Belgien und Frankreich aus.

Wie man im Fall eines Falles mit einem Brand umgeht, zeigten die Männer der Walldürner Wehr nicht nur in theoretischen Exkursen, sondern auch in Übungen mit Feuerlöschern.

Höhepunkt war das kontrolliert entzündete Feuer in einem Wohnwagen, der binnen weniger Minuten bis auf die Rahmenkonstruktion abbrannte. Für einen weiteren ungewöhnlichen Programmpunkt sorgte die Fahrschule Schnell: Fahrübungen für Frauen in den großvolumigen Reisemobilen kamen ausgesprochen gut an.

"Es war ein tolles Wochenende hier in Walldürn", freute sich der Gründer der Concorde Reisemobilfreunde, Andreas Dunstheimer aus Mainz. Er lobte vor allem die reibungslose Organisation und das Engagement de Goldschmitt-Teams. Bei allem Interesse an der Mobil-Technik und an der Geselligkeit dachte man die Katastrophenopfer in Japan und sammelte mehrere Hundert Euro, die Fahrzeughersteller Concorde verdoppelte.

Zusammen mit einer weiteren Spende über 500 Euro von Dieter Goldschmitt sowie des Osterburkener Musikers Bernhard Schiess, der auf einen Teil seiner Gage verzichtete, kamen so fast 2000 Euro zusammen. gpm

Fränkische Nachrichten
24. März 2011